Wie bleiben Krankenhäuser auch in Krisenzeiten handlungsfähig? Beim 25. Europäischen Gesundheitskongress München zeigte Sitex als Kongress-Partner, warum eine zuverlässige textile Vollversorgung ein unverzichtbarer Bestandteil der Krankenhausresilienz ist – und welchen konkreten Beitrag regionale Netzwerke zur Versorgungssicherheit leisten.
Bereits am Vorabend des Kongresses lud Sitex rund 70 Gäste zum Netzwerktreffen in die Käfer-Stuben München ein. In besonderer Atmosphäre, musikalisch begleitet und mit einem Dinner aus frischen, regionalen Zutaten, bot der Abend den passenden Rahmen für persönliche Begegnungen und intensive Gespräche. Die regionale Ausrichtung war zugleich ein inhaltlicher Auftakt: Denn regionale Strukturen sind ein wichtiger Baustein für Resilienz, kurze Wege und verlässliche Versorgung – auch in der Gesundheitswirtschaft.
Mut zu neuen Perspektiven für die Gesundheitsversorgung
Unter dem Motto „Den Mutigen gehört die Zukunft!“ brachte der Jubiläumskongress am 22. und 23. Oktober Entscheiderinnen und Entscheider aus Politik, Gesundheitswesen und Praxis zusammen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich eine hochwertige medizinische Versorgung langfristig sichern und zugleich wirtschaftlich tragfähig gestalten lässt.
Internationale Erfahrungen aus Ländern wie der Schweiz, Dänemark, Schweden, den Niederlanden und Finnland eröffneten neue Perspektiven auf die Organisation und Finanzierung der Gesundheitsversorgung. Deutlich wurde: Zukunftsfähige Strukturen brauchen nicht nur Reformen, sondern auch eine konsequente Auseinandersetzung mit den Voraussetzungen, die den täglichen Klinikbetrieb überhaupt erst ermöglichen.
Wenn die Wäscheversorgung ausfällt, gerät der Klinikbetrieb unter Druck
Einen besonderen Schwerpunkt setzte die Session „Der blinde Fleck der Krankenhausresilienz – warum kritische Versorgungsketten oft unterschätzt werden“. Gemeinsam mit dem Sicherheitsexperten Lukas Bittner und Prof. Dr. Udo X. Kaisers, Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Ulm, beleuchtete Sitex-Geschäftsführer Stephan Richtzenhain die Bedeutung von Krisenresilienz und Regionalität. Die Diskussion moderierte Journalist und Autor Sven Preusker. 
Während Cyberangriffe, digitale Infrastruktur und geopolitische Risiken im Fokus vieler Sicherheitskonzepte stehen, wird die physische Basisversorgung häufig unterschätzt. Dabei sind Krankenhäuser täglich auf ausreichend verfügbare, hygienisch aufbereitete Textilien angewiesen. Fehlen OP-Textilien, Bettwäsche oder Berufsbekleidung, können Abläufe ins Stocken geraten und im schlimmsten Fall medizinische Leistungen eingeschränkt werden.
Genau hier leistet Sitex einen konkreten Beitrag zur Versorgungssicherheit von Kliniken: Mit der textilen Vollversorgung im Mietservice übernimmt Sitex weit mehr als die Bereitstellung sauberer Wäsche. Das Unternehmen organisiert einen kontinuierlichen Versorgungskreislauf – von der Bereitstellung der Textilien über die hygienische Aufbereitung bis zur zuverlässigen Rücklieferung. Für Kliniken bedeutet das planbare Abläufe, verlässliche Ansprechpartner und die Entlastung von eigenen Ressourcen. Zugleich bleiben wichtige Textilbestände und logistische Prozesse professionell organisiert.
Wie entscheidend diese Leistungsfähigkeit im Ernstfall ist, zeigte der Großbrand in einer Wäscherei in Hildesheim Anfang des Jahres. Der Ausfall eines Standorts bedrohte kurzfristig die Vollversorgung zahlreicher Klinikbetten. Sitex unterstützte dabei, die Versorgung aufrechtzuerhalten und erforderliche Kapazitäten innerhalb des Netzwerks zu organisieren.
Stephan Richtzenhain verdeutlichte anhand solcher Praxisbeispiele, dass Krisenvorsorge bei Sitex nicht bei theoretischen Konzepten endet. Das Netzwerk aus eigenen Standorten und Systempartnern, abgestimmte Abläufe und die Möglichkeit, Kapazitäten standortübergreifend zu nutzen, schaffen konkrete Handlungsspielräume, wenn einzelne Teile der Versorgung ausfallen. Regionale Nähe unterstützt dabei kurze Wege und persönliche Zusammenarbeit; die Einbindung in ein leistungsfähiges Netzwerk erweitert die Möglichkeiten, auf Störungen flexibel zu reagieren.
Für Kliniken ist das ein entscheidender Unterschied: Sie gewinnen einen Versorgungspartner, der nicht nur den Regelbetrieb zuverlässig unterstützt, sondern auch auf außergewöhnliche Situationen vorbereitet ist. Das reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Versorgungsstrukturen und stärkt die Fähigkeit, den Krankenhausbetrieb auch unter schwierigen Bedingungen aufrechtzuerhalten.
Die zentrale Botschaft der Session: Eine resiliente Textilversorgung ist kein Nebenthema der Krankenhauslogistik, sondern ein Bestandteil der Patientensicherheit. Klinikverantwortliche sollten deshalb die Belastbarkeit ihrer textilen Versorgungsketten ebenso strategisch betrachten wie ihre digitale Infrastruktur und andere kritische Versorgungsbereiche.
Austausch auf Augenhöhe – konkrete Lösungen für den Klinikalltag
Wie relevant das Thema ist, zeigte sich auch am Sitex-Stand im Kongressforum. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über textile Vollversorgung im Mietservice auszutauschen und individuelle Fragen zu Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und verlässlichen Abläufen zu diskutieren.
Dabei wurde deutlich: Eine professionell organisierte Textilversorgung schafft für Kliniken nicht nur Sicherheit, sondern auch Freiräume. Wenn Beschaffung, Aufbereitung, Bestandsorganisation und Logistik zuverlässig ineinandergreifen, können sich Krankenhäuser stärker auf ihre Kernaufgabe konzentrieren – die Versorgung ihrer Patientinnen und Patienten.
Der 25. Europäische Gesundheitskongress hat damit seinen Stellenwert als Netzwerkplattform der Gesundheitswirtschaft erneut unterstrichen. Er brachte unterschiedliche Perspektiven zusammen und gab wichtige Impulse, um die Zukunftsfähigkeit des Gesundheitswesens ganzheitlich zu denken.
Ein besonderer Dank gilt WISO Consult für die professionelle Organisation und die gelungene Gestaltung des Kongresses. Unser ausdrücklicher Dank geht an Claudia Küng, Kongressleiterin und Geschäftsführerin von WISO Consult, für die hervorragende Betreuung, die engagierte Begleitung und die vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Wir blicken auf einen gelungenen Netzwerkabend und zwei intensive Kongresstage zurück. Sie haben gezeigt: Wer die Versorgung von morgen sichern will, muss auch die oft unsichtbaren Grundlagen des Klinikalltags stärken. Sitex übernimmt dafür Verantwortung – mit verlässlicher textiler Vollversorgung, belastbaren Netzwerken und erprobten Lösungen für den Krisenfall.
Die Sitex-Gruppe mit allen Systempartnern:
