Seit März verfügt Sitex über eine neue Abteilung für Unternehmensentwicklung. Mit der Einführung dieses Bereichs geht das Unternehmen einen weiteren Schritt in Richtung strukturiertes Wachstum und nachhaltige Optimierung interner Abläufe. Zwei zentrale Rollen übernehmen dabei Luka Sebetic und Torben Meinking, die beide aus unterschiedlichen Perspektiven heraus ihre neuen Aufgaben gestalten und weiterentwickeln.
Luka Sebetic ist bereits seit Februar 2025 im Unternehmen aktiv und war zunächst im Projekt „Produktionssteuerung“ am Standort Porta tätig. In dieser Zeit lernte er nicht nur die Strukturen und Abläufe bei Sitex intensiv kennen, sondern sammelte auch umfassende Erfahrungen im Projektmanagement. Als im Dezember die Frage aufkam, ob er sich den Aufbau eines Prozesscontrollings vorstellen könne, entschied er sich unmittelbar dafür. Für ihn liegt der Fokus heute darauf, Prozesse gezielt zu analysieren und Transparenz zu schaffen. Die Geschäftsleitung gibt dabei die Richtung vor, indem sie definiert, welche Prozesse näher betrachtet werden sollen. Auf dieser Basis entwickelt er Controlling-Ansätze, die es ermöglichen, Kosten, Aufwand und Effizienz in ein sinnvolles Verhältnis zu setzen. Dabei geht es nicht ausschließlich darum, Einsparpotenziale zu identifizieren – vielmehr kann das Ergebnis seiner Analysen ebenso gut sein, dass zusätzliche Investitionen notwendig sind, um Prozesse qualitativ zu verbessern. Sein Ansatz ist es, fundierte Entscheidungsgrundlagen zu schaffen, indem Abläufe nachvollziehbar und messbar gemacht werden.
Torben Meinking hingegen hat seinen Weg über die Ausbildung bei Sitex gefunden, die er im Januar 2026 erfolgreich abschloss. Schon gegen Ende seiner Ausbildungszeit war für ihn klar, dass er dem Unternehmen erhalten bleiben möchte. Ursprünglich stand eine Tätigkeit im Vertrieb im Raum, doch durch seine Mitwirkung an verschiedenen Projekten während der Ausbildung – von der Mitarbeit bis hin zur Organisation – entwickelte sich für ihn das Projektmanagement als ideale Perspektive. In seiner neuen Rolle konzentriert er sich darauf, übergeordnete Projekte zu strukturieren und zu organisieren. Der aktuelle Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung einheitlicher Grundlagen und Standards für die Projektarbeit im Unternehmen. Ein erster konkreter Schritt ist die Einführung einer Softwarelösung, mit der Projekte transparent und nachvollziehbar gesteuert werden können, insbesondere im Hinblick auf den Einsatz von Ressourcen. Ziel ist es, Projektfortschritte klarer zu erfassen, Zielsetzungen besser im Blick zu behalten und Entscheidungen auf einer verlässlicheren Datenbasis zu treffen. Im Vergleich zu seiner Ausbildungszeit erfordert seine neue Position ein deutlich höheres Maß an Eigenorganisation und Verantwortung.
Auch wenn Prozesscontrolling und Projektmanagement auf den ersten Blick unterschiedliche Aufgabenfelder darstellen, verfolgen beide letztlich dasselbe Ziel: die kontinuierliche Optimierung von Abläufen und den effizienten Einsatz von Ressourcen. Luka und Torben ergänzen sich dabei durch ihre unterschiedlichen Herangehensweisen. Während Luka Prozesse analysiert und bewertet, schafft Torben die strukturellen Voraussetzungen, um Projekte erfolgreich umzusetzen und zu steuern.
Ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit ist die enge Zusammenarbeit mit den verschiedenen Abteilungen und Niederlassungen. Beide verstehen sich nicht als isolierte Funktionseinheit, sondern als aktive Mitspieler innerhalb des Unternehmens. Luka betont, wie wichtig es ist, Optimierungen gemeinsam mit den Fachbereichen zu entwickeln, um Fehlinterpretationen zu vermeiden und praxisnahe Lösungen zu schaffen. Torben sieht seine Rolle zudem darin, künftig als unterstützender Berater bei der Organisation und Ablaufplanung von Projekten zur Seite zu stehen.
Trotz ihrer übergeordneten Funktionen verstehen sich beide nicht als losgelöst vom operativen Geschäft. Vielmehr messen sie ihren Erfolg daran, ob ihre Vorschläge und Konzepte später auch tatsächlich im Unternehmen umgesetzt werden und zu spürbaren Verbesserungen führen. Gerade in der Anfangsphase befindet sich ihre Arbeit noch im Aufbau und wird sich in den kommenden Monaten weiterentwickeln.
Die Verbindung zur Geschäftsleitung spielt dabei eine zentrale Rolle. Für Luka bildet sie den Ausgangspunkt seiner Tätigkeit, indem sie Ziele und Aufträge definiert, die er in Form von strukturiertem Reporting aufbereitet. Zwischen diesen beiden Punkten – Zielvorgabe und Ergebnisdarstellung – steht die enge Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen im Unternehmen. Torben beschreibt die gemeinsame Aufgabe beider Funktionen als ein Zusammenspiel aus Analyse, Beratung und Unterstützung. Die Ergebnisse ihrer Arbeit sollen dazu beitragen, Verbesserungspotenziale sichtbar zu machen und der Geschäftsleitung eine fundierte Grundlage für strategische Entscheidungen zu liefern.
Das übergeordnete Ziel der neuen Abteilung ist klar definiert: Stillstand soll vermieden werden. Sitex möchte weiter wachsen und dieses Wachstum auch in den eigenen Strukturen abbilden. Die Abteilung Unternehmensentwicklung schafft dafür die notwendigen Voraussetzungen, um Effizienz langfristig sicherzustellen und den Unternehmenserfolg nachhaltig zu stärken.